Suttorf - stadtfuehrungen

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Die erste urkundliche Erwähnung stammt aus der Zeit um 1120: als „Sutdoref“ ist das Dorf verzeichnet. Spätere Urkunden schreiben „Suthorp“, „Suttorpe“ und „Suttorp“ und schließlich - 1588, im Zuge einer allgemeinen Verhochdeutschung der alten niederdeutschen Namen - „Suttorf“. Probleme mit der Deutung dieses Namens gibt es kaum. Abgesehen vom ältesten Beleg ist die gesamte Überlieferung stabil, so dass von zwei Namenselementen auszugehen ist: „Sut-“ und „-torp“.
Im Letztgenannten dieser beiden steckt nichts anderes als das alte mittelalterliche plattdeutsche Wort „thorp“ für „Dorf“ oder „Gehöft“, das sich im etwas späteren Mittelalter zu „dorp“ wandelte. Als Element für die Namensgebung von Siedlungen ist es weit verbreitet. Im Namen „Suttorf“ wird es mit „Sut-“ kombiniert, das für Diskussionen unter Forschern gesorgt hat.
So wird beispielsweise die Deutung vertreten, „Sut-“ meine „Soot“, das niederdeutsche Wort für „Brunnen“. Wahrscheinlicher ist jedoch etwas anderes. Sprachgeschicht-lich etwas besser passt das alte plattdeutsche Wort „Suth“ in die Kombination, das „Süden“ bedeutet, oder auch „im Süden“ oder „nach Süden“. Unser „Suttorf“ wäre demnach einfach ein „Dorf im Süden“ oder „Süd-Dorf“. Worauf sich eine solche Richtungsangabe bezogen hat, ist allerdings heute nicht mehr festzustellen; möglicherweise erfolgte die Namensgebung aber von Empede oder Basse aus.

 
 
 
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